Festung

Allgemein, On tour, Zeugs

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Beo

Allgemein, On tour, Street Art, Zeugs

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Belgrad hat mich ziemlich umgehauen. An jeder Ecke interessante Objekte. Wer mal meinen Blog angesehen hat weiß, dass ich sehr dazu neige, nicht die offensichtlich schönen Dinge festzuhalten. Das ist ja irgendwie auch langweilig. Viel interessanter sind Kontraste, Zerstörung, Hässlichkeit. Ich versuche Linien und Blickwinkel zu finden, die meinem Auge gefallen. Ordnung in der Unordnung und umgedreht.

Meine Begleitung bat mich imständig, auch „schöne“ Fotos ihres Landes zu machen. Ich weiß grad gar nicht, ob ich das auch gemacht hab.. Aber ich habe definitiv 130 interessante Bilder auf meiner Platte.

Sonne

Allgemein, Zeugs

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Klarer Nachteil an der Jahreszeit: Sehr viel Dunkelheit. Klarer Vorteil: Der Sonnenaufgang findet für gewöhnlich während meiner Fahrt zur Arbeit statt. Ich persönlich freue mich auf Herbst und auch den Winter, da ich eher son Kind der Kälte bin. Man kann sich einkuscheln, hübsche Lichter anmachen, Hörbuch hören und ehrlich gesagt, Kleidung macht viel mehr Spaß, wenn man mehr anziehen kann, als bei 35° möglich ist. Und die Natur erst! Jetzt wird sie wundervoll bunt, danach angenehm minimalistisch.

Gegensätze

Allgemein

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Ich war noch nie in Breslau. Und ich liebte jede Minute dort. Die Stadt ist sehr klein, aus Berliner Sicht gesehen. Es gibt zwar Trams und offenbar ein gutes Bus-Angebot, aber ich habe in meinen 3 Tagen dort absolut keinen Bedarf an Transportmitteln gehabt. Ich habe ohne Weiteres vom Bahnhof in die vom Burggraben umgebene Altstadt gefunden, wo mein Hostel war (Einzelzimmer, 2 Nächte 37€). Von dort war es auch kein Problem, meine Tätowiererin zu finden, die in einem Wohnstudio nördlich der Oder arbeitet. Die Wohnung steht dem tollstem Berliner Altbau in nichts nach und ich war hin und weg.

Die Altstadt in Breslau ist wunderschön restauriert. Während des Krieges wurde Breslau stark zerbombt, viele Häuser waren verschwunden. Die Polen sind aber Meister-Restaurateure und haben alles innerhalb des Burggrabens wieder hergerichtet. Einige Ecken sind so dermaßen süß und niedlich, dass ich fast Zahnschmerzen bekam.

Außerhalb der Altstadt findet man sehr viele unrestaurierte Häuser, noch mit Einschusslöchern teilweise. Und zwischendurch immer wieder die typischen Neubauten aus kommunistischen Zeiten. Ich hab mich wie zu Hause gefühlt.