Spazieren

Berlin, Berlin spricht, Street Art

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„Going on a walk“ heißt wörtlich übersetzt auf einen Lauf/Gang gehen. Hm. Seltsamer Ausdruck, echt. Und obwohl ich von so manchem Briten gehört hab, Englisch sei der Schokostreusel auf dem Sahnehäubchen auf dem Marshmallow auf der Kirsche, was Kultur, Lyrik und Kunst angeht, finde ich doch immer wieder, dass Deutsch den Nagel öfter auf den Kopf trifft.
Wobei man jetzt fragen könnte, was dieses „Spazieren“ eigentlich genau heißen soll..

Egal, ich war jedenfalls am Wochenende ne Runde aus. Eigentlich konnte ich mich kaum aufraffen, denn ich war sehr lange tanzen und dementsprechend spät (oder früh) im Bett. Wenn man da so eingekuschelt mit Katzen ummantelt liegt, will man eigentlich nicht mehr aufstehen.
und wenn ich „man“ sage, meine ich „ich“.

Trotzdem saß ich plötzlich in der U-Bahn auf dem Weg zum Mauerpark. Mauerpark scheint irgendwie immer eine gute Idee zu sein – bis man da ist. Ich frage mich wirklich jedes Mal, wieso ich dachte, so weit für einen hässlichen Park mit einem völlig überteuerten Touri-Flohmarkt fahren zu müssen. Ich bin dann stattdessen einfach irgendwelche Straßen lang, hab 2 Euro in den Photoautomat geworfen (das hab ich lang nicht mehr getan) und hab das Tageslicht genossen. Wie wunderbar lang hell es jetzt schon ist! und so warm! Am Liebsten würde ich schon die Bäume auf den Balkon stellen, aber ich befürchte eine weitere Kältewelle..

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