Spazieren

Berlin, Street Art

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Neulich war ja Wahl in Berlin (lasst uns das Ergebnis wann anders besprechen). Ich war früh wählen und stieg danach in irgendeinen Bus, fuhr irgendwo hin und ging dann spazieren. Das tolle an Berlin ist, dass man sich eigentlich kaum verkaufen kann, weil es immer irgendwelche Bushaltestellen gibt, von denen man wieder zur Mitte kommt. So lief ich also 2 Stunden fröhlich durch die Gegend. Ich finde das sehr meditativ. Man kontempliert über das, was war und das, was ist und im besten Falle lacht man am Ende laut über die Dinge, die einem einmal Sorgen bereiteten.

Ich hab mal irgendwo nen Artikel gelesen, was Rentner in ihrem Leben bereuen. Die Antwort, die am Meisten genannt wurde: Man habe sich zu viel gesorgt.

Ist natürlich leichter gesagt, als getan, aber hier und jetzt lebe ich. In dieser Stadt, mit diesen Menschen, in meinem Leben. Ich habe Freunde, ich habe Tiere, ich habe Arbeit. Ich habe Lieben, Träume, Wünsche. Ich werde umsorgt, wenn ich es will; ich werde in Ruhe gelassen, wenn ich es will. Ich kann tanzen, ich kann frei sein, ich kann hoch über der Menge schwebend meine Hüften schwingen, aber genauso gut kann ich auch zu Hause bleiben und zum 100. Mal Sherlock schauen. Egal, was ich tue: Es ist gut. Es ist richtig. Ich bin glücklich.

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