Buchstabenmuseum

Berlin

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Ich weiß nicht, wie es euch da so geht. Aber wenn ich eine gute Schriftart sehe, muss ich sabbern. Nichts geht über die richtigen Proportionen, besonders beim Q finde ich das wichtig. Wahlweise auch dem ß. Vom letzteren gibt es wunderbar viele verschiedene Versionen, bei einigen sieht man sogar noch, wie ß aus dem Altdeutschen sz entstand. Gleiches gilt fürs Ampersand. Das war nämlich früher schlicht und ergreifend einfach ein französisches „et“. (Bisschen Fachwissen findet man hier)

Als ich rausfand, dass Berlin ein Buchstabenmuseum hat, konnte ichs nich fassen, dass ich das nicht früher gefunden hab. Es befindet sich zwar grad im Auf- bzw. Umbau und viele Räume sind nur Buchstabensalat (…WITZIG!), aber selbst das hat sehr seinen Reiz. Ich bin eine Stunde lang quietschend von einer Ecke in die nächste gelaufen ob all der wundervollen Retro-Neonröhren. Es ist, wie auch bei der Architektur: Die wirklich schönen Designs sind älter. Modernes ist kühl, Glas, glatt. Das hat natürlich auch seine Vorteile, aber ich wohne ja nicht umsonst in einen mit Stuck dekoriertem Altbau, ne.

Jedenfalls, freitags und samstags könnt ihr da mal vorbei schauen. Mit der Eintrittskarte, die ihr heute kauft, kommt ihr nochmal for free rein, wenn das Museum fertig ist.

Seid gewarnt: Ich komme wieder.

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